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16 Nov 2016

Arvato feiert Grundsteinlegung im Industriepark Dorsten/Marl

Eine Handvoll Kleingeld, die Ausgabe der Lokalzeitung vom 15. November 2016 und die Bertelsmann Essentials. Diese Dinge würde jemand finden, der die „Zeitkapsel“ öffnet, die gestern im Grundstein für das neue Distributionszentrum von Arvato im interkommunalen Industriepark Dorsten/Marl deponiert wurde. Mit Kelle und Mörtel brachten Arvato-CEO Fernando Carro, Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin und lokale Würdenträger den silbernen, zylinderförmigen Behälter in dem dafür vorgesehenen Steinquader unter. Die Zeremonie markierte den symbolischen Startschuss für das derzeit größte Bauprojekt von Arvato weltweit.

Arvato-CEO Fernando Carro (2.v.l.), NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (r.) und lokale Politiker bei der symbolischen Grundsteinlegung.

Arvato-CEO Fernando Carro (2.v.l.), NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (r.) und lokale Politiker bei der symbolischen Grundsteinlegung.

Denn die Bauarbeiten in dem Industrieareal im nördlichen Ruhrgebiet haben bereits vor einigen Wochen begonnen. Täglich ragen mehr Betonwände und -pfeiler in den Himmel. Kräne und schweres Gerät sind in ständigem Einsatz. Ihr Dröhnen und Brummen liefert die passende Geräuschkulisse für die Aufbruchsstimmung, die in jeder Silbe und jeder Geste an diesem Tag zu spüren ist. Das nassgraue Novemberwetter wird einfach weggelächelt. Zu groß ist die Vorfreude auf das moderne Warenverteilzentrum, das im Frühjahr 2017 den Betrieb aufnehmen soll.

Platz für zwei weitere Ausbaustufen

Im ersten Bauabschnitt des 30-Millionen-Euro-Projektes entstehen drei Hallen und ein zentrales Bürogebäude mit einer Grundfläche von insgesamt 28.200 Quadratmetern. Das knapp zwölf Hektar große Areal bietet darüber hinaus Platz für zwei weitere Ausbaustufen. Arvato SCM Solutions schafft an dem neuen Standort perspektivisch eine dreistellige Zahl an Arbeitsplätzen im gewerblichen und kaufmännischen Bereich. Als neuer potenter Arbeitgeber in der Region ist Arvato daher mehr als willkommen, daraus machten die Bürgermeister der beiden Städte Dorsten und Marl, die den Industriepark gemeinsam vermarkten, keinen Hehl.

Diese Computersimulation zeigt das Distributionszentrum nach dem ersten Bauabschnitt.

Diese Computersimulation zeigt das Distributionszentrum nach dem ersten Bauabschnitt.

Auch Arvato ist mit der Entscheidung für den Standort in der Emscher-Lippe-Region höchst zufrieden. Vor den rund 50 Gästen der Feierstunde, darunter Vertreter von lokaler Politik, Verwaltung, Wirtschaftsförderung und Industrie sowie Führungskräfte von Arvato, sagte CEO Fernando Carro: „Diese Grundsteinlegung markiert einen wichtigen Meilenstein beim weiteren Ausbau unseres europaweiten Logistiknetzwerkes. Der Standort Marl/Dorsten ist aufgrund seiner zentralen Lage im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland und aufgrund der unmittelbaren Nähe zu den Benelux-Staaten eine ideale Ergänzung zu den bestehenden Distributionszentren in den Niederlanden, in Ostwestfalen, in Hannover und im Großraum Halle/Leipzig. Wir freuen uns schon jetzt darauf, im Frühjahr 2017 von hier aus die ersten Pakete auf die Reise zu schicken.“

Noch schnellere Lieferung

Dass diese „Reise“ zukünftig nur noch ein paar Stunden dauern wird, ist durch die unmittelbare Anbindung des Arvato-Areals an die Paketverteilzentren der Logistikdienstleister Deutsche Post DHL und DPD sichergestellt. „Diese räumliche Nähe und ein noch engerer Austausch werden es uns ermöglichen, die Waren unserer Kunden zukünftig nochmals deutlich schneller an sämtliche Orte in Deutschland zu liefern“, so Carro, der in seiner kurzen Ansprache zudem die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr GmbH, der Projektgesellschaft Industriepark Dorsten/Marl, dem Kreis Recklinghausen, den beteiligten Städten, der Steag GmbH und der örtlichen Arbeitsagentur betonte.

Fernando Carro

Fernando Carro

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin hob in seinem Grußwort die Bedeutung des Ruhrgebiets als Logistikstandort hervor: „Die Ansiedlung von Arvato ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg des Ruhrgebiets hin zu einer ‚Smarten Region‘ – und sie unterstreicht seine Rolle als eine der führenden deutschen Logistikregionen. Wir begrüßen die Investition und die damit verbundenen neuen Arbeitsplätze sehr und unterstützen alle Beteiligten auch weiterhin bei der Projektumsetzung.“

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