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17 Sep 2015

arvato Financial Solutions unterstützt weiterhin Schuldnerberatung der Diakonie

Jeder zweite Haushalt in Deutschland ist verschuldet, jeder zehnte überschuldet. Schulden sind heutzutage oft selbstverständlich geworden. Bei großen und kleineren Anschaffungen werden Verbraucher mit Krediten umworben. Das kann jedoch schnell schief gehen. Unerwartete Ereignisse wie Krankheit, Arbeitslosigkeit, Trennung oder finanzielle Fehlplanung können in einen Teufelskreis und zu immer höheren Schulden führen. Um neue Wege im Umgang mit Schulden zu finden und bestehende Angebote zu ergänzen, wurde 2009 die Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes in der Region Baden-Baden/Rastatt/Bühl gegründet. Da sich das ganzheitliche Beratungsangebot der Diakonie derzeit als wichtiger denn je erweist, ziehen arvato Financial Solutions und die Diakonie nun eine positive Bilanz und gehen im bereits sechsten Jahr der Zusammenarbeit zum zweiten Mal in die Verlängerung.

Nachfrage nach Beratungsangebot stark steigend

arvato Financial Solutions verlängert die finanzielle Unterstützung für die Schuldnerberatung des Diakonischen Werks in dieser Region um weitere drei Jahre und stellt dafür jährlich 10.000,- Euro bereit. Darüber hinaus bringt das Unternehmen bei Bedarf auch weiterhin sein fachliches Know-how im Umgang mit Schuldnern in das Projekt ein. Damit will das Unternehmen nach den Worten von Kai Kalchthaler, Executive Vice President Risk Management, seiner sozialen Verantwortung am Standort aktiv in einem Gebiet gerecht werden, das zu seiner Kernkompetenz gehört.

„In der Frühphase vor der Überschuldung können wir bei einzelnen Beitreibungsmaßnahmen individuell unterstützen. Unsere gesellschaftliche Verpflichtung hört aber nicht dort auf, wo wir als Unternehmen für unsere Mandanten mit den Endkunden verhandeln, sondern geht auch in der Phase weiter, wo wir selbst nicht mehr direkt helfen können. Wir freuen uns daher, dass wir die Diakonie weitere drei Jahre unterstützen dürfen. Denn auch wir haben ein Interesse daran, dass Konsumenten in finanziellen Problemsituationen nicht nur bei uns gut beraten werden, sondern zügig wieder am Wirtschaftsleben teilnehmen können. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, uns unserer unternehmerischen Verantwortung auch hier zu stellen.“

Diakonie bietet breitgefächerte Unterstützung

Der Diakonie-Mitarbeiter Gerhard Klaar bietet als Schuldenberater Unterstützung bei Soforthilfe, materieller Existenzsicherung, Schuldenregulierung und Verhandlungsführung mit Gläubigern. Er widmet sich der unmittelbaren Hilfe bei einer Ver- und Überschuldung und zeigt langfristige Perspektiven auf. Nach Aussagen des Diakonischen Werkes ist die Nachfrage nach Beratung in existenzgefährdenden Situationen so stark angestiegen, dass es mittlerweile schon wieder zu langen Wartezeiten kommt. Im Jahr 2014 beriet Klaar 188 Menschen aus der Region. Die Diakonie-Verantwortlichen zielten von Anfang an nicht nur auf die reine Nachsorge, sondern setzen vor allem auf präventive Maßnahmen. Seit März 2010 fanden zahlreiche Präventionsveranstaltungen an verschiedenen Schulen statt. Die Vermittlung von Finanzkompetenz steht dabei im Fokus.

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