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25 Nov 2015

arvato Trendcheck: Smart Home – Zukunftstechnologie der Gegenwart

Intelligent in die Zukunft: Smart Metering Services von arvato Systems - © chesky - Fotolia.com

Intelligent in die Zukunft: Smart Metering Services – © chesky – Fotolia.com

Spätestens seit Beginn des 21. Jahrhunderts ist das Thema „Smart Home“ in der Öffentlichkeit präsent. Bereits 2005 auf der  Bundesgartenschau in München konnten Besucher einen ersten realen Einblick in das Wohnen der Zukunft erlangen: Das Haus der Gegenwart war der Gewinner eines Architekturwettbewerbs und bot neben der flexiblen Nutzung der Wohneinheiten (Räume ließen sich entsprechend wechselnder Lebensphasen nutzen) eine zentral-vernetzte Steuerung aller elektronischen Vorgänge im Gebäude (Zugriff auf Beleuchtung, Fenster, Heizung etc. durch tragbare Computer/Mobiltelefone auch von unterwegs). Heute – zehn Jahre später – sind diese technischen Visionen in vielen Haushalten längst Realität. Laut Mücke, Sturm & Company, eine der führenden Top-Managementberatungen, wird der Markt für Smart-Home-Lösungen in den kommenden fünf Jahren weiter rasant steigen. Ein Grund mehr, warum sich arvato schon seit Jahren intensiv mit diesem Gebiet beschäftigt.

Smart Home längst kein Zukunftsgedanke mehr

Smart Homes: Der lange Weg zum MassenmarktIm Mittelpunkt von Smart-Home-Lösungen steht natürlich der Wunsch nach Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung im privaten Zuhause. Bei vielen Menschen ist ein smarter, vernetzter Haushalt daher bereits allgegenwärtig und gar nicht mehr wegzudenken: So gibt es Heizungssysteme, die anhand der aktuellen Position der Smartphones der Hausbewohner die Temperatur autonom regelt oder Lösungen, die beim Verlassen der Wohnung dafür sorgen, dass alle Energieverbraucher wie Lampen oder der Herd automatisch ausgeschaltet werden. Auch die Möglichkeit, einem Handwerker aus der Ferne die Wohnungstür zu öffnen, wenn man selbst nicht zuhause ist, bietet angenehme Vorteile.

Dies belegen auch die Zahlen einer aktuellen Studie, die Mücke, Sturm & Company durchgeführt hat. 77,7 Prozent, der mehr als 27.000 befragten deutschen Internet-Nutzer haben Interesse am Thema Smart Home. Hinzu kommt noch, dass durch den Eintritt von internationalen Anbietern im Bereich „Internet der Dinge“ der Smart-Home-Markt weiter an Fahrt aufgenommen hat. Dies birgt großes Potenzial für alle Marktteilnehmer: Anbieter müssen nun auf die steigenden und sich wandelnden Anforderungen der Kunden reagieren, die eigene Position bestimmen und die Chancen der Digitalisierung nutzen.

Starkes Wachstum trotz existierender Marktbarrieren

Für den endgültigen Marktdurchbruch gilt es auch die restlichen vorhandenen Barrieren noch zu durchbrechen. So sehen 55 Prozent der Befragten die mangelnde Kundenorientierung der Produkte kritisch. Zudem gibt es Bedenken wegen der Sicherheit (36 Prozent). Auch der noch zu hohe Beschaffungspreis (21 Prozent) schreckt viele Verbraucher ab. Dennoch erwartet Mücke, Sturm & Company ein starkes Marktwachstum für die entsprechenden Lösungen. Bis zum Jahr 2020 sollen ungefähr 5,1 Millionen Haushalte in Deutschland mit einem Smart-Home-System vernetzt sein. Die entscheidenden Treiber für den Markt sieht das Beratungsunternehmen in einer stärkeren Kundenorientierung der Hersteller, einem Preisverfall bei den Lösungen und in der Bereitstellung von Anwendungen, die im täglichen Leben der Kunden relevant sind.

Smarte Lösungen für jedermann

Wirft man einen Blick auf die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin wird diese Prognose bestätigt. Bereits 2014 legten viele Aussteller ihren Schwerpunkt auf das Thema Smart Home und vernetzte Technik. Neben verbesserter Bild- und Tonqualität im digitalen TV- und HiFi-Bereich kristallisierte sich speziell in diesem Jahr ein globaler Trend zur Vernetzung der Technik in verschiedenen Wohn- und Lebensbereichen heraus. Somit scheinen die Zeiten, in denen sich nur Besserverdienende den Traum vom Smart Home erfüllen konnten, weil nur wenige Spezialanbieter entsprechendes Equipment zu horrenden Preisen vermarkteten, endgültig Geschichte zu sein. Ein so genannter SmartPLUG ist etwa schon für rund 30 Euro zu erwerben. Diesen bringt man einfach an einer Steckdose an und kann anschließend das darin befindliche elektronische Gerät per Tablet- beziehungsweise Smartphone-App fernsteuern.

Smart Homes: Der lange Weg zum Massenmarkt

arvato setzt auf intelligente Stromzähler

Mit ihren Lösungen für intelligente, digitale Stromzähler (Smart Meter) setzt arvato ebenfalls auf den Smart-Home-Trend. So haben sich die seit Jahresbeginn angebotenen Smart Metering Services schnell und erfolgreich am Markt etabliert. Die Zusammenarbeit mit dem italienischen Lebensmittelunternehmen Barilla und dem Haushaltsgerätehersteller Whirlpool ist ein weiteres smartes Projekt der Gütersloher. Das gemeinsame Produkt CucinaBarilla bietet eine innovative Art zeitsparend und trotzdem qualitativ hochwertig zu Kochen. Somit leistet arvato bereits heute einen bedeutenden Beitrag für das Wohnen der Zukunft.

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