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07 Jul 2015

Gesundheits-Check-up mit Spaßfaktor

„Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Diesem Zitat des Philosophen Arthur Schopenhauer würden wohl die meisten von uns zustimmen. Dennoch scheuen wir uns davor, regelmäßig an Präventionsmaßnahmen teilzunehmen oder zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Der Hauptgrund dafür ist wohl der Zeitaufwand, denn meistens sind für einen kompletten Gesundheits-Check-up gleich mehrere Besuche beim Hausarzt notwendig.

Auch für Unternehmen, die die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern möchten, gibt es zahlreiche Hürden. Die Anschaffung der Geräte für Gesundheits-Check-ups ist teuer. Sie benötigen viel Platz und oft nehmen nur die Mitarbeiter an den Präventionsmaßnahmen teil, die ohnehin auf ihre Gesundheit achten. Wie können Arbeitgeber also dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter trotz steigender Belastungen in veränderten Arbeitswelten und bei immer späterem Renteneintritt motiviert und gesund bleiben?

Gesundheits-Check-up bei der Radtour

Der Präventiometer im Einsatz.

Genau hier setzt das Konzept „High Vitality People“ von arvato an, das aus den drei Säulen Gesundheits-Check-up, Online-Cockpit und Präventions-Coaching besteht. Das Programm startet für alle Teilnehmer mit der Untersuchung im Präventiometer. Mithilfe der kugelförmigen High-Tech-Kapsel kann innerhalb von 45 Minuten ein kompletter Gesundheits-Check-up durchgeführt werden. Das Gerät misst nicht nur Gewicht, Blutdruck, Stresslevel, Körperfett und -temperatur, sondern es können auch Seh-, Hör- und Venentests gemacht werden. Im Gegensatz zur konventionellen Untersuchung beim Betriebsarzt kommt auch der Spaß nicht zu kurz: Während der Messungen unternehmen die Teilnehmer eine virtuelle Radtour. Die Ergebnisse werden anschließend vom Betriebsarzt auf mögliche Gesundheitsrisiken überprüft.

Zudem werden die Teilnehmer von medizinisch und psychologisch geschulten Präventionscoaches unterstützt. „In einem ersten Gespräch werden zunächst die persönlichen Ziele des Mitarbeiters ermittelt und gemeinsam ein individueller Plan zur Erreichung des Ziels erarbeitet“, erklärt Dr. Jens Härtel, Vice President bei arvato Healthcare. „Das kann der bessere Umgang mit Stress, der Wunsch mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Zeit für die Familie haben zu wollen, oder gesündere Ernährung sein.“ Zur Erreichung dieser Ziele empfehlen die Coaches dann passende Angebote – zum Beispiel von regionalen Vereinen, der jeweiligen Krankenkasse oder aus dem Betriebssportprogramm.

Kontinuierliche Begleitung durch Präventionscoaches

Ein Präventionscoach motiviert eine Mitarbeiterin.

Dies ist allerdings nur der Anfang: Auch nach dem Erstgespräch bleiben die Coaches in Kontakt und motivieren die Teilnehmer während der folgenden Monate. Sie begleiten die Fortschritte und haken nach, wenn der Plan ins Stocken gerät.

Über ein digitales Gesundheitscockpit können die Teilnehmer ihre Fortschritte jederzeit online verfolgen. Zudem finden sie dort ergänzende Online-Tools vom Ernährungscoach bis hin zu individuellen Trainingsplänen. Alle Daten werden dabei ausschließlich anonymisiert über einen Code gespeichert. Zunächst haben nur sie selbst Zugriff auf ihre Daten. Sie können allerdings selbst entscheiden, ob sie diese beispielsweise dem Präventionscoach, dem Hausarzt oder dem Fitnessstudio bereitstellen möchten.

Auch für Arbeitgeber geht die Rechnung auf

Der jeweilige Arbeitgeber kann selbstverständlich nicht auf die individuellen Daten der Mitarbeiter zugreifen und auch Rückschlüsse auf einzelne Mitarbeiter sind nicht möglich. Er erhält lediglich anonymisierte Auswertungen, die die Erfolge des Programms dokumentieren oder aufzeigen, wo Änderungen in betrieblichen Abläufen die Gesundheit der Mitarbeiter unterstützen könnten.

Und nicht nur langfristig rechnet sich das Konzept für die Arbeitgeber. Die Kosten pro Gesundheits-Check-up belaufen sich auf circa 200 Euro. Einige Krankenkassen übernehmen diesen Betrag. Und selbst wenn nicht – jedem Arbeitgeber steht pro Jahr ein Freibetrag von 500 Euro pro Mitarbeiter für Leistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung zu. Für größere Unternehmen lohnt es sich, dauerhaft ein Präventiometer zu installieren, kleinere Unternehmen können diese für eine bestimmte Zeit mieten, mit niedergelassenen Ärzten kooperieren oder sich mit Unternehmen in der Region zusammenschließen.

Dass das Gerät auch bei den Mitarbeitern gut ankommt, zeigte die Testphase in der arvato-Niederlassung in Cottbus. Schon innerhalb der ersten drei Tage nach der Ankündigung hatten sich 300 Mitarbeiter für den Gesundheits-Check-up im Präventiometer angemeldet.

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